10.08.2010, 15:57
Hallo!
In vielen Büchern und Skripten zu analytischer aka theoretischer Mechanik wird das Beispiel eines Massepunktes mit Masse m der entlang einer Kugel mit Radius R reibungsfrei herunterrutscht als Beispiel für eine anholonome Zwangbedingung in Form einer Ungleichung genannt; dort gilt in Polarkoordinaten
Soweit, so gut.
Nur - wie ermittelt man dafür die Bewegungsgleichungen?
Kennt sich jemand mit derartigen anholonomen Zwangsbedingungen aus?
Das reale Problem, an dem ich arbeite ist um ein Vielfaches komplizierter und wird sowieso nur numerisch lösbar sein; was mir selbst einfiele zu solchen Ungleichungen als Zw-Bed. wäre ein dirty trick, nämlich sich ein abstossendes Potential einfallen zu lassen, das bei R einen hohen Wert annimmt und "nach aussen" so steil abfällt, so dass die Abweichung zu einem "Sprung" bei R im Rahmen der numerischen Genauigkeit zu vernachlässigen ist; das wäre also mein pragmtischer guess dazu.
Grüsse,
Solkar
In vielen Büchern und Skripten zu analytischer aka theoretischer Mechanik wird das Beispiel eines Massepunktes mit Masse m der entlang einer Kugel mit Radius R reibungsfrei herunterrutscht als Beispiel für eine anholonome Zwangbedingung in Form einer Ungleichung genannt; dort gilt in Polarkoordinaten
Soweit, so gut.
Nur - wie ermittelt man dafür die Bewegungsgleichungen?
Kennt sich jemand mit derartigen anholonomen Zwangsbedingungen aus?
Das reale Problem, an dem ich arbeite ist um ein Vielfaches komplizierter und wird sowieso nur numerisch lösbar sein; was mir selbst einfiele zu solchen Ungleichungen als Zw-Bed. wäre ein dirty trick, nämlich sich ein abstossendes Potential einfallen zu lassen, das bei R einen hohen Wert annimmt und "nach aussen" so steil abfällt, so dass die Abweichung zu einem "Sprung" bei R im Rahmen der numerischen Genauigkeit zu vernachlässigen ist; das wäre also mein pragmtischer guess dazu.
Grüsse,
Solkar